FMK NEGRONI 000

bottled cocktail

Der FMK NEGRONI, eine Sonderedition exklusiv für die Freunde der KW Berlin & Berlin Biennale, wird hier vorgestellt. Dieser bottled Cocktail vereint die erlesenen Aromen von GIN 206, WERMUT UHUDLER 017, AMARO 212 und einem Hauch von ORANGE BITTERS WEIN 969.

Mit dem Kauf dieser Flasche unterstützen Sie nicht nur Ihren eigenen Genuss, sondern auch die KW Berlin und die Berlin Biennale.
Zum Wohle der Kunst und des Genusses!

(5 EUR von jeder verkauften Flasche kommen den KW Berlin und der Berlin Biennale zugute).

Geruch

Orange | Kräuter | Floral

Geschmack

Fruchtig | Bittere Noten | Kräuter | Orange

Abgang

Zarte Bitterkeit und Säure | Zitrus

  • Vegan
  • Mazeration
  • Gärungsführung durch Freimeister*in
  • Brennblase
  • Kolonne
  • Fasslagerung

Classy

Funky

Freaky

Zutaten

GIN 206 | WERMUT UHUDLER 017 | AMARO 212 | ORANGE BITTERS WEIN 969

Herstellung BOTTLED COCKTAIL - READY TO DRINK Serve on ice Garnish with an orange twist

Graf Camillo Negroni ist der Erfinder und Namensgeber des berühmtesten italienischen Cocktails. Dank der Forschungen einiger akribischer Cocktail-Historiker wissen wir heute mehr über die Ursprünge dieses Getränks. Das Rezept, das ursprünglich aus drei gleichen Teilen Gin, rotem Wermut und Campari gemixt wurde, stammt aus dem Florentiner Café Casoni. Als Entstehungsjahr wird das Jahr 1919 angenommen.

Auf Wunsch des Grafen wurde dem bereits bekannten Cocktail Americano Gin zugesetzt. Er selbst war wahrscheinlich ein großer Konsument seiner eigenen Kreation. Es heißt, er habe täglich 20 Negronis getrunken. Aber die Gläser, in denen das Getränk zu Negronis Lebzeiten serviert wurde, waren wahrscheinlich viel kleiner.

Der italienische Graf, der in seinen jungen Jahren auch als Cowboy in den Vereinigten Staaten arbeitete, erlebte den weltweiten Siegeszug seines Cocktails nicht mehr. Seit den 1950er Jahren erfreut sich der Negroni in internationalen Bars wachsender Beliebtheit.

Als dieser Cocktail zum ersten Mal in der Via de' Tornabuoni in Florenz serviert wurde, stammte die intensive rote Färbung des Getränks von einem Pigment, das aus zermahlenen Cochenilleschildläusen gewonnen wurde. Heute wird für die bekannteste Negroni-Zutat ein künstlicher Farbstoff verwendet, um diesen dunkelroten Farbton zu reproduzieren.

Wir mögen keine künstlichen Zutaten in unseren Getränken. Außerdem scheint das Trinken von Insektensekreten aus der Mode gekommen zu sein. Deshalb haben wir für die Freunde der KW Berlin und der Berlin Biennale diese ganz natürliche Version eines Negroni-Cocktails kreiert.
  • Franck Audoux

    Autor, Barkeeper | Paris, Frankreich

    Franck Audoux kam während seines Masterstudiums in Geschichte durch Zufall in die Food- und Cocktailszene. Er hat es nie bereut. Nach zehn Jahren als Direktor einer Galerie für zeitgenössische Kunst in Paris. wurde Franck Partner, Manager und Gründungsmitglied des Teams hinter Le Chateaubriand, das im April 2006 eröffnete, gefolgt von Le Dauphin. Außerdem gründete er eine Reihe von Cocktail-Pairing-Events mit dem Titel „In Good Company“, bei der die Kreationen von international renommierten Cocktailkennern und Barkeepern mit Speisen kombiniert wurden.

    Nachdem er verschiedene Barveranstaltungen organisiert und an einer Reihe von redaktionellen Kooperationen gearbeitet hatte, eröffnete er 2018 CRAVAN, eine Cocktailbar/Café im 16. Pariser Arrondissement. Untergebracht in einem Café, das 1911 von Hector Guimard erbaut wurde. CRAVAN versteht sich als Kreuzung zwischen Cocktailbar und Spezialitätencafé und setzt auf Qualität im Glas, in der Tasse und auf dem Teller.

    Im Jahr 2023 eröffnete Franck ein zweites CRAVAN im 6. Arrondissement von Paris.Dafür wurde ein Haus aus dem 18. Jahrhundert in ein gastronomisches Gesamtkunstwerk verwandelt. Die Bar erstreckt sich über fünf Etagen und beherbergt unter anderem eine Buchhandlung und ein Freiluftkino. Alle Drinks auf der Karte sind ausschließlich durch zwei Zutaten oder Geschmackskomponenten definiert.

  • Lisa Bauer

    Brennerin, Winzerin | Fehring, Steiermark

    Lisa Bauer wuchs im oststeirischen Vulkanland als Tochter einer Winzerfamilie auf. Die Familie betreibt eine kleine gemischte Landwirtschaft und einen Buschenschank, jenen für die Region typischen Ausschank für selbst gekelterte Weine und kalte Speisen.

    Mit dem Brennen war Lisa Bauer von Kindheit an vertraut, da im elterlichen Betrieb das Obst aus Eigenanbau in einer kleinen 90-Liter-Anlage destilliert wurde.

    Ihre Ausbildung erhielt sie zunächst an der Fachschule für Weinbau Silberberg in der Steiermark und schloss an der Bundeslehranstalt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg nahe von Wien mit Abitur sowie Bachelor ab. Neben dem Studium des Weinbaus und der Önologie eignete sich Lisa Bauer umfangreiche Fachkenntnisse über Obstverarbeitung, Einmaischen und Destillation an.

    Bei einem Praktikum auf einem mallorquinischen Weingut lernte Lisa Bauer in der angeschlossen Destillerie die Herstellung von Gin. Nach ihrer Ausbildung nahm sie eine Stelle als Destillateurin in einer Großbrennerei an, in der bis zu zwei Millionen Kilo Birnen, Zwetschgen und Marillen im Jahr verarbeitet wurden.

    2016 arbeitete sie auf einem Weingut in Casablanca (Chile) und anschließend in einer Bodega in Argentinien. Dort war sie am Aufbau der neuen Brennerei Casa Tapaus beteiligt, destillierte aus Trester des Weinguts Grappa und war verantwortlich für die Entwicklung des ersten Gins.
    Ende 2016 kehrte Bauer nach Österreich zurück und gründete ihre eigene Gin-Marke. Sie will, betont sie, „opulente Gins destillieren, die im Gedächtnis bleiben. Viel Wacholder und viele Drogen sollen das komplexe Geschmacksbild prägen.“

    Aufgrund exzellenter Ausbildung und zahlreicher Erfahrung ist Lisa Bauer eine präzise Kennerin von Aromen und Kräutern. Sie kreiert ihre Rezepturen wie ein Parfümeur. Im Vorfeld überlegt sie genau, welche Aromen und Drogen sie für eine perfekte Komposition benötigt.

    Für das Freimeisterkollektiv enwickelte Lisa Bauer ihren ersten Wermut.

  • Thomas Neubert

    Brenner | Bodekow, Vorpommern

    Thomas Neubert ist gelernter Destillateur. Er arbeitete in der Aroma-Industrie, bevor er den Entschluss fasste, sich in der kleinen Gutsbrennerei Schloss Zinzow der handwerklichen Seite des Destillierens zu widmen. Zinzow in Vorpommern ist ein winziger Ort in der Gemeinde Boldekow, die insgesamt 668 Einwohner hat.

    In der denkmalgeschützten Brennerei macht Thomas Neubert Obstbrände, Geiste, Liköre und einen Gin, der beim Craft-Spirits-Festival Destille Berlin mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde.