TÜRKISCHER DRACHENKOPF117

Kräutergeist

Für das Freimeisterkollektiv hat Georg Hiebl eine Kräutergeist-Serie entwickelt, die sich vor allem für den erfahrenen Barkeeper als perfektes Werkzeug erweist. Der extrem intensive Geschmack dieser Destillate verleiht Cocktails eine komplexe geschmackliche Dimension, kann aber auch als Zutat einen klassischen Gin & Tonic neu definieren. Auch Köche und Patissiers verwenden diese Kräutergeiste gerne, um ihre Kreationen zu verfeinern.

Geruch

minzig | grün | floral

Geschmack

minzig | nussig | zitrusartig | fruchtig

Abgang

Röstaromen | leicht adstrigierend

  • Vegan
  • Mazeration
  • Gärungsführung durch Freimeister*in
  • Brennblase
  • Kolonne
  • Fasslagerung
Zutaten

Türkischer Drachenkopf | Weizenfeindestillat | Wasser TÜRKISCHER DRACHENKOPF (Dracocephalum moldavica) Drachenköpfe (Dracocephalum) FAMILIE: Lippenblütler (Lamiaceae) UNTERFAMILIE: Nepetoideae TRIBUS: Mentheae UNTERTRIBUS: Nepetinae VORKOMMEN: Der Drachenkopf ist Südsibirien und dem Himalaya-Gebiet heimisch. Die Pflanze ist in Ost- und Mitteleuropa eingebürgert. Sie liebt trockene Hügel, steinige Flussbänke und Täler in Höhenlagen zwischen 200 und 2700 Meter. In Österreich tritt die Art selten im Burgenland, in der Steiermark und in Vorarlberg verwildert auf.

Herstellung Jeder Hobbykoch kennt das Problem: frische Kräuter sind zwar eine wunderbare Zutat, doch ist der Geschmack meist extrem flüchtig. Georg Hiebl hat dafür eine Lösung gefunden. Er befüllt mehrere 50-Liter-Edelstahl-Kannen mit Weizenfeindestillat und fährt damit direkt auf das Feld. Dort schneidet er die Kräuter und legt sie sofort in Alkohol ein. So geht vom Aroma nichts verloren. Die frischen Kräuter werden noch am Feld mazeriert, alle Aromen können dadurch perfekt extrahiert werden. Nach der Ernte bringt er die vollen Kannen in seine Brennerei und destilliert einen Geist, der ein unvergleichbar intensives Aroma aufweist und das Geschmacksbild der jeweiligen Kräuter absolut perfekt abbildet.
Reichhub, Mostviertel